Judoclub Bregenz

Der Judoclub Bregenz wurde 1958 als Sektion des ASKÖ-Bregenz gegründet und 1959 an den österreichischen Judoverband angeschlossen. Die damaligen Vorstands-mitglieder Franz Raimeier und Franz Carli können als Gründer des Judo Club Bregenz angesehen werden.

 

Die ersten Mitglieder trainierten einmal wöchentlich auf einer vom ASKÖ finanzierten Maltopremmatte im Gasthaus "Falken".

 

Der Judosport weckte von Anfang an schon großes Interesse, weshalb der "Falken" sehr schnell zu klein wurde. Der Umzug in den "Goldenen Hirschen" bot jedoch nur für kurze Zeit ausreichend Platz und der Vereinslokalwechsel in die Turnhalle des Gymnasiums "Gallus" stand bevor. Als weitere Folge wurde in einem Nebenraum der Sporthalle Schendlingen trainiert bis 1980 der langjährige Wunsch eines eigenen Trainingsraumes in der Volksschule Schendlingen II wahr wurde.

 

Wie bereits erwähnt, trainierten die ersten Vereinsmitglieder auf einer selbstgefertigten und vom ASKÖ finanzierten Moltopremmatte. Die ersten käuflich erworbenen Matten waren original japanische Reisstrohmatten, die selbst dem Japaner "Mahito Ogo" bei seinen Kursen in Bregenz zu hart waren. Heute wird der Judosport auf Schaumstoff-verbundmatten ausgeführt von denen der Judo Club Bregenz ca. 400m² besitzt.

 

Durch die unermüdliche Arbeit der Judo-Trainer und den guten Trainingsbedingungen setzen sich unsere Judokas nicht nur bei nationalen Turnieren, sondern auch auf internationaler Ebene erfolgreich durch. So werden immer wieder Judokas unseres Vereines in den Kader des österreichischen Judoverbandes einberufen.

 

Der Judo Club Bregenz besucht nicht nur Turniere im In- und Ausland, sondern veranstaltet seit 25 Jahren das allerorts bekannte "Bodenseeturnier". Bereits im Gründerjahr 1974 haben über 116 Sportbegeisterte daran teilgenommen.

  

Abschließend muß noch angeführt werden, daß ein solcher Judobetrieb nur durch die tatkräftige Unterstützung der Stadt Bregenz, des ASKÖ-Verbandes und der öffentlichen Hand sowie der unermüdlichen Mithilfen der Trainer, Vereinsmitglieder und deren Eltern aufrecht erhalten werden kann.