Der Weg - vom Anfänger bis zum Meister

Judo, "Der sanfte Weg" oder "Siegen durch Nachgeben", ist zwar eine Wettkampfsportart - wobei die Betonung sicherlich auf die Silbe "Kampf" liegt - , aber keinesfalls dazu gedacht, Rowdys oder Schläger auszubilden. Es ist vielmehr eine Schulung von Körper und Geist, welche die Entwicklung des Menschen positiv beeinflussen soll.


Traditionell betreibt man Judo in der japanischen Kleidung, dem Kimono, auch Judo-gi genannt. Er wird aus einem sehr reißfesten Baumwollstoff gefertigt und besteht aus Jacke, Hose und Gürtel. Unter dem Judo-gi tragen männliche Judoka nichts, weibliche hingegen sind verpflichtet, darunter ein T-Shirt anzuziehen. Der Anfänger trägt grundsätzlich einen weißen Gürtel. Erst wenn er einige Techniken beherrscht, kann er durch entsprechende Prüfungen je nach Leistungsgrad, einen Gürtel mit einer anderen Farbe erwerben. Je dunkler die Gürtelfarbe ist, desto höher ist der Leistungsgrad. Die Schülergrade habe dementsprechend folgende Farbunterteilungen:


5. Kyo (1. Stufe) gelber Gürtel 

4. Kyo (2. Stufe) oranger Gürtel 

3. Kyo (3. Stufe) grüner Gürtel 

2. Kyo (4. Stufe) blauer Gürte 

1. Kyo (5. Stufe) brauner Gürtel 


Die Meister-(DAN)Grade tragen vom 1. bis zum 5. DAN einen schwarzen Gürtel. Ab dem 6. DAN darf man wahlweise einen schwarzen oder rot-weißen Gürtel tragen.