Die wichtigsten Schiedsrichterregeln in Kürze

Wenn sich die Kämpfer voreinander und vor dem Schiedsrichter verbeugen resp. begrüßt haben, ruft der Kampfrichter HAJIMI – der Kampf beginnt.


IPPON ruft der Kampfrichter, wenn ein Wurf oder eine Festhaltetechnik sauber und perfekt ausgeführt wurde. Dieser Ausdruck bedeutet Sieg, doch der Kampf darf erst dann als beendet betrachtet werden, wenn der Schiedsrichter zusätzlich SORE-MADE ruft.


Der Sieger wird durch Handzeichen bekannt gegeben, und zwar in der Richtung des betreffenden Teilnehmers. HIKIWAKE bedeutet Unentschieden, der Arm wird zwischen den Kämpfern auf und ab bewegt.


WAZA-ARI ist etwa mit Ippon zu vergleichen. Eine Wurf- oder Bodentechnik wurde gut, aber nicht perfekt ausgeführt. Bei einem zweiten Waza-ari gilt der Kampf als gewonnen.


YUKO ist ebenfalls Bezeichnungen für technisch gut ausgeführte Techniken.


OSAE-KOMI wird ausgerufen, wenn der Kampfrichter der Meinung ist, dass der Kämpfer seinen Gegner erfolgreich festhält. Kann diese Bodentechnik 25 Sekunden durchgehalten werden, ist der Kampf beendet.


TOKETA bedeutet den Unterbruch eines Osae-komis. Die Zeit des Festhaltens wird gestoppt und als technischer Vorteil bewertet