Menschen hinter unserem Verein - mit Herz und Teamgeist dabei.

Unser Verein ist mehr als Sport, er ist Gemeinschaft und gelebte Leidenschaft. Wir stellen hier kurz Menschen vor, die unseren aktiven Verein bereichern - mit ihren ganz persönlichen Geschichten.

Ramona Schmid

2015        Bewegungspädagogin (nach Franklin-Methode), Wetzikon (SUI)

ab 2017   Gründerin und Geschäftsleiterin von "Let’s play ballet"

2024       Akademie für Tanz-/Ballettpädagogik & -medizin, Wien
ab 2025  Judoka Judo Bregenz

ab 2026  Übungsleiterin im Projekt MFJ


«Ich bin zum ersten Mal über meinen Bruder Lucas zum Judo gestossen. Meine.. <details>

grosse und langjährige Leidenschaft gilt jedoch dem Ballett. Mich faszinieren Offenheit, spielerisches Ausprobieren und die kindliche Unbefangenheit, die wir Erwachsenen oft verlieren. Diese Haltung teile ich mit dem einzigartigen Judo-Leitbild von Judo Bregenz. Denn genau dieses spielerische Entdecken, dieses mutige Probieren und Staunen sind für mich der Kern lebendigen Lernens. Ich freue mich sehr, das innovative Projekt MFJ anzugehen und umzusetzen.» 

 

Michael Borst

1976       Start mit 8 Jahren, TV Möglingen (D)

ab 1978  TSV Asperg (D)

1992       Trainer C DJB

1993       1.Dan

ab 1994  Vereinstrainer JC Bietigheim (D)

1995       Trainer B DJB

2001       Trainer A Leistungssport DJB

2020       DOSB-Ausbilder

2022       6.Dan

ab 2026  Vereinstrainer / Technische Kommission Judo Bregenz


«Mein Weg im Judo begann 1976 bei den olympischen Spielen in Montreal. Als ich.. <details>

Judo zum ersten Mal im Fernsehen und Günter Neureuther zur Silbermedaille kämpfen sah, war ich sofort fasziniert. Ab diesem Moment wusste ich: Ich will Judoka werden. Kurz darauf fand ich eine kleine, etwas chaotische Trainingsgruppe, in der Jung und Alt gemeinsam auf der Matte trainierten. Diese besondere Atmosphäre des Miteinanders hat mich sofort gepackt und bis heute geprägt.

In den folgenden Jahrzehnten durfte ich bei vielen Vereinen und Trainern lernen. Sie haben mich nicht nur technisch, sondern vor allem menschlich geprägt. Der Zusammenhalt, die Vielfalt der Menschen und Nationen in dieser Judofamilie begeistert mich bis heute zutiefst. Judo hat meinen Lebensweg entscheidend geformt. In den schon 40 Jahren als Trainer war es mir immer ein Herzensanliegen, diese Werte an meine Schüler weiterzugeben. Für mich ist Judo mehr als ein Sport, Judo ist eine Lebenseinstellung.»

 

Matthias Hunziker

1959            Start mit 14 Jahren, JC Schaffhausen (SUI)

ab 1968       Präsident JC Schaffhausen

1969            1.Dan

ab 1969       regelmässiger Gast im Kodokan, Tokio (JPN)

1972            J&S-Experte / Diplomtrainer SJV

1981             Mitglied Dan-Kommission SJV

1990-2021  Präsident Dan-Kommission SJV

2021           8.Dan

ab 2025     Ehrenmitglied Judo Bregenz 


Mein Weg im Judo: «Der Regen fiel leise auf das Dach des neuen Dojos in Schaffhausen, als ich.. <details>

mit vierzehn Jahren allein auf der Matte stand. Ich war jung, unsicher und doch spürte ich, dass hier etwas begann, das mich mein ganzes Leben begleiten würde. Zehn Jahre später, 1969, hielt ich meinen ersten schwarzen Gürtel in den Händen. Für viele ein Ziel. Für mich der eigentliche Anfang. Es zog mich nach Japan, zum Kodokan - nicht, um Champion zu werden, sondern um zu verstehen. Ich wollte die Fakten kennenlernen. Das echte Judo. Zurück in der Schweiz wurde ich J&S-Experte und Diplomtrainer, später Präsident der Dan-Kommission des Schweizerischen Judoverbands. Doch was mich wirklich bewegt hat, ist bis heute geblieben und deshalb reise ich noch immer regelmässig zum Kodokan: Ich möchte die Begriffe und Techniken im Judo so vermitteln, dass sie wirklich verstanden werden, damit Judoka bewusst wissen, was sie sagen und was sie tun. Denn Judo ist mehr als Bewegung. Es ist ein Weg 道 und diesen Weg sollte man nicht einfach verlassen.» 

Alessandro Macchioni

1982         Start mit 15 Jahren, Judo TSV Lindau

2015         1.Kyu

2016         C-Trainer / Übungsleiter DJB

ab 2024   Vereinstrainer Judo Bregenz


Mein Weg im Judo: «Am 1. Februar 1982 begann etwas, das mein Leben..<details>

bis heute prägt: Judo. Für manche ist es nur eine Kampfsportart, für mich wurde es eine tiefe Leidenschaft und ein fester Bestandteil meines Lebens. Meine Wurzeln liegen im sonnigen Sardinien, der Karibik Europas. Aufgewachsen bin ich jedoch in Lindau am Bodensee, direkt auf der Insel. Schon in meiner Jugend formten mich intensives Training und Wettkämpfe. Nach einer längeren Pause führte mich Judo im Alter von 43 Jahren im Mannschaftskampf zurück auf die Matte: stärker, bewusster und mit einem neuen Blick auf das Leben. Mir wurde klar, dass ich diese Leidenschaft weitergeben möchte. Judo bedeutet für mich weit mehr als Technik: Es steht für Werte wie Respekt, Kampfgeist, Stärke, Gemeinschaft und gegenseitiges Verständnis. Genau diese Werte an die nächste Generation weiterzugeben ist meine Berufung. Seit vielen Jahren stehe ich nun als Judotrainer auf der Matte. Mein Ziel ist es, in jedem Training Freude, Begeisterung und Emotionen zu wecken, besonders bei unseren „Kleinen“. Ich möchte ihnen zeigen, was Judo ihnen fürs Leben schenken kann: Selbstvertrauen, Halt und eine positive Entwicklung. Liebe Eltern, ohne euch wäre all das nicht möglich. Danke für euer Vertrauen und dafür, dass ihr euren Kindern diesen Weg ermöglicht.»

Franz Kofler

1975          Start mit 17 Jahren, Polizeisportverein Villach

1977          Übungsleiter

1978          1.Dan

1979          Instruktor

1983         Diplomtrainer

1985-90   Präsident Judoteam Oberkärnten und Blue Panthers

1990-96   Vize-Präsident / Stv. Sportdirektor ÖJV

1983-98   Präsident Judo-Landesverband Kärnten

2019-23   National- und Verbandstrainer FLAM (LUX)

2022        6.Dan

ab 2024   Vorsitz Technische Kommission Judo Bregenz

ab 2026   Vize-Präsident & Sportdirektor


Mein Weg im Judo: «Fussball spielte ich.. <details>

als Jugendlicher ohne Talent. Doch als ein Freund mir begeistert von Judo erzählte, spürte ich sofort: Das ist auch für mich. Mit 17 Jahren, ohne je zugesehen zu haben, kaufte ich mir ein Judogi - fast mein ganzer Lehrlingslohn - und stand beim Training auf der Matte. Schon nach der ersten Einheit wusste ich: Das ist mein Sport. Ich ging dreimal pro Woche 9 Kilometer zu Fuss ins Dojo. Nach nur drei Monaten erkämpfte ich als Weissgurt meine erste Medaille - so stolz, dass ich sie tagelang in der Hosentasche trug. Judo war damals noch exotisch. Mein Vater wusste nichts von meinem Training, bis er ein halbes Jahr später in der Zeitung las, dass sein Sohn Kärntner Juniorenmeister geworden war.»

Heinz Wolf

1979        Start mit 17 Jahren, Judoclub Kennelbach

2008       Übertritt zu Judo Bregenz

2013        1.Dan

ab 2013   Vereinstrainer

2019        Übungsleiter und Kyu-Prüfungsexperte

2015-18   Vize-Obmann

2019-24  Obmann

ab 2024  Technische Kommission


Mein Weg im Judo: «Ich stand schon als Jugendlicher..<details>

im Judoclub Kennelbach, beim allerersten Judoclub in Vorarlberg, zum ersten Mal auf der Matte. Während andere ihre Nachmittage auf dem Fussballplatz verbrachten, habe ich meine Welt zwischen Fallübungen und Würfen gefunden. Dort habe ich gelernt, was Disziplin, Respekt und Zusammenhalt bedeuten. Als ich 2008 zum Judoclub Bregenz wechselte, fühlte es sich an wie ein Neuanfang. Ich trainierte hart, Stunde um Stunde und durfte 2013 meinen 1. Dan feiern. 2019 kam die Trainerlizenz dazu, für mich fast so besonders wie der schwarze Gürtel selbst. Seit über 12 Jahren begleite ich Kinder und Schüler. Jede Einheit ist für mich eine Chance, ihnen die Freude am Judo weiterzugeben. Ich will ihnen Judo so vermitteln, wie ich es mir damals als Junge gewünscht hätte: spielerisch, klar und mit Herz. Heute denke ich weniger an Prüfungen oder an die vielen Turniere zurück, sondern an die vielen Gesichter, die Begeisterung und die kleinen Erfolge. Ich bin dankbar, dass mich Judo ein Leben lang begleitet hat und dass ich ein Stück ihrer Geschichte mitprägen durfte.» 

Beat Buchmann

1979        Start mit 6 Jahren, Judo & Jujitsu Club Frauenfeld (SUI)

1996        1.Dan / J&S-Trainer SJV

1997        Mentaltraining für Spitzensportler

1998        2.Dan / Vereinstrainer BJA, Pudsey Judo Club (GBR)

1999-23  Vereinstrainer, Judo & Jujitsu Club Frauenfeld

2015-17   Präsident

ab 2017   Fachtrainer Behindertensport

ab 2022  Vereinstrainer Judo Bregenz

2024       Vize-Präsident

ab 2025  Präsident / Technische Kommission


Mein Weg im Judo: «Als 6jähriger Schüler stritt ich gelegentlich..<details>

mit meiner jüngeren Schwester - nicht selten endete es damit, dass ich sie anrempelte oder sie festhielt. Irgendwann meinte mein Vater: Du gehörst ins Judo. So stand ich zum ersten Mal auf der Matte. Schon bald merkte ich, dass Randori und Wettkämpfe genau mein Element waren. Reines Technikpauken dagegen langweilte mich damals. Umso stolzer war ich, als ich bereits mit Grüngurt meinen ersten Sieg gegen einen Dan-Träger und Cheftrainer errang - mit Wazari-Awasete-Ippon. Etliche Kurse und Trainingslager bei grossen Meistern wie Leo Held, dem damaligen SJV-Nationaltrainer, Hiroshi Katanishi und Neil Fletcher lehrten mich die Tiefe und Präzision der Technik, was mich bis heute prägt. Seit 27 Jahren gebe ich dieses Feuer als Trainer weiter: an Schüler, Jugendliche mit Behinderung und Erwachsene. Judo ist für mich nicht nur Sport. Es ist Haltung, innen wie aussen und ein Teil meines Lebens, den ich nie missen möchte.»

Simon Beauvais

1985       Start mit 6 Jahren, Judo Montcornet (FRA)

1995       1.Dan

2003      2.Dan PSV Karlsruhe (GER)

2011-18   Vereinstrainer Judo Bregenz

2013       Übungsleiter / Landeskampfrichter

2014-16  Vize-Obmann

2017-18  Obmann

ab 2024 Vereinstrainer / Technische Kommission


Mein Weg im Judo: «Ich habe mit Judo angefangen, als ich..<details>

sechs Jahre alt war - eigentlich eher durch Zufall. In dem kleinen französischen Ort Montcornet, in dem ich aufgewachsen bin, gab es für Kinder damals nur zwei Sportarten zur Auswahl: Fussball oder Judo. Fussball kam für meine Eltern nicht in Frage, weil er zu viel Organisation und ständige Fahrten zu Spielen am Wochenende bedeutet hätte. Also blieb Judo und so wurde ich kurzerhand dort angemeldet. Rückblickend war das wohl ein Glücksfall, denn obwohl es am Anfang eher eine pragmatische Entscheidung war, hat es mir von Anfang an Spass gemacht.» 

Francesca Ciullo

2007       Start mit 17 Jahren, Judo Club Ruffano (ITA)

2012        1.Dan

2023       C-Trainerin DJB

ab 2024  Vereinstrainerin / Technische Kommission


Mein Weg im Judo: «Nach zehn Jahren Volleyball..<details>

hatte ich Lust auf etwas Neues. Ein Freund lud mich ein, mit ihm ins Judo-Training zu gehen - und ich war sofort neugierig. Mein Trainer meldete mich schon nach einem Monat zu meinem ersten Wettkampf an. Überraschenderweise belegte ich direkt den zweiten Platz. Für mich war das ein klares Zeichen: Judo ist mein Sport. Zwei Jahre später nahm ich wieder an demselben Turnier teil. Obwohl ich mit einer leichten Verletzung antrat, gewann ich dann meine erste Goldmedaille. Im Finale gelang mir sogar etwas, womit niemand gerechnet hätte: Ich besiegte eine Schwarzgurtträgerin - und das als Orangegurt! Am Judo fasziniert mich vor allem, dass es ein sehr kompletter Sport ist. Man setzt den ganzen Körper ein und trainiert Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Explosivität gleichermassen. Judo ist zwar ein Einzelsport, doch in jedem Verein spürt man den Zusammenhalt einer Familie - ganz gleich, ob in Italien, Deutschland, Frankreich, Japan oder im Vorarlberg.» 

Werner Schmidt

1992         Judo mit 38 Jahren, Judo Bregenz

1995         Landeskampfrichter

2002        Übungsleiter

2008-14   Vereinstrainer

2009-23  Vize-Obmann

ab 2025   Vize-Präsident / Technische Kommission


Mein Weg im Judo: «Judo hat mich schon immer fasziniert..<details>

- nicht nur als Sport, sondern als eine Art ganzheitliches Training. Nahezu jeder Muskel, jede Sehne wird beansprucht und selbst das richtige Fallen (Fallschule) gehört dazu. Dies klingt vielleicht nebensächlich, kann aber im Alltag entscheidend sein. Ich selbst bin schon mit dem Fahrrad gestürzt oder beim Joggen ins Straucheln geraten und bin dank Judo immer gut davongekommen. Meine Tochter begann mit 6 Jahren mit Judo, etwas später folgte mein Sohn. Er brachte es bis ins österreichische Nationalteam und kämpfte bei Turnieren in Frankreich, Rumänien, Russland, Polen und Italien. Manche Reisen durfte ich - auch als Landeskampfrichter - miterleben und nicht nur spannende Wettkämpfe sehen, sondern auch die besondere Judo-Gemeinschaft kennen und schätzen lernen. Für mich ist Judo mehr als Sport: Es schult Körper und Geist und schenkt zugleich Schutz im täglichen Leben.» 

Kerim Buyar

1995         Judo mit 7 Jahren, Judoclub Schwarzach

2004        1.Dan / Landeskampfrichter

2007        Übungsleiter

2003-12   Vereinstrainer

2009-12   Vize-Obmann

ab 2023   Vereinstrainer / Technische Kommission


Mein Weg im Judo: «Judo war für mich.. <details>

von Anfang an mehr als nur Sport. Ich erinnere mich noch gut an die ersten Würfe und Haltegriffe - jede Bewegung verlangte mir alles ab: Kraft, Schnelligkeit, Geschmeidigkeit. Doch gerade dieses Zusammenspiel macht den Reiz aus. Später, als Trainer, durfte ich dies weitergeben. Besonders die Zeit mit Laurin Böhler ist mir bis heute lebendig im Gedächntnis. Ich erinnere mich, wie er im Schüler-Training immer ein bisschen länger auf der Matte blieb, wie er sich nach jedem Wurf sofort wieder aufrappelte, auch wenn die Muskeln schon brannten. Ich spürte, dass in ihm etwas Besonderes steckt - dieser Wille, sich nie zufrieden zu geben. Wenn ich heute sehe, dass Laurin schon vier Grand-Slam-Medaillen gewonnen hat, erfüllt mich das mit Stolz. Denn ich weiss, dass ich als Trainer etwas dazu beitragen durfte.»